COMPAGNIA VITALE









Adieu

 



Danza!    2001-2004



DANZA! wurde geboren aus der Sehnsucht nach den feurigen Tänzen meiner Kindheit: Auf unseren Reisen nach Osteuropa hatte ich damals bei so manchem Volksfest mitgefeiert, stets traurig darüber, dass es so etwas bei mir zu Hause nicht gab. 1996, mit der Gründung der Compagnia Vitale konnte ich das ändern: Ich wollte ein Tanzstück erschaffen, mit dem ich durch die Alpen ziehen würde. Von Dorf zu Dorf, von Fest zu Fest. Dabei wollte ich die Tänze meiner Erinnerung nicht einfach kopieren, sondern sie zu neuem Leben erwecken. Volkstänze sollten sich ständig neu erfinden, ohne die Wurzeln zu verlieren; sollten Traditionelles mit Modernem verweben. Auf diesem serpentinenreichen Weg (er)fanden wir nacheinander Piccole Danze, Piccole Danze continua und nun DANZA! - und wir träumen noch von vielen Festen auf vielen Tanzböden dieser Welt.

Corinna Vitale

 

 

Ein Tanzfest in zwei Teilen
Eine Holzbühne, ein Tanzboden. Vier Paare, die zur Musik der vierköpfigen Bandella tanzen. Der Tanzmeister Walter Vespucci, welcher mit seiner Frau Dolores durch den Abend führt. (In italienischer, deutscher, französischer oder englischer Sprache.) Und ein Publikum, das sich freut und mitgeht.

 

Erster Teil
Der Tanzmeister Vespucci ist glücklich. Er ist wieder unterwegs mit Tanzbühne und Frau, mit Tänzerinnen, Tänzern und der Bandella. Er zeigt wieder die schönsten Tänze aus dem Alpenraum.
Ländler, Schottische und Mazurken. Die "Löffelsuite" für viele Löffel und eine Furztrommel. Die "Valse des aviateurs", nachempfunden den wunderbaren Flieger-Choreographien der Patrouille Suisse. Gefunden, erfunden? Linksgedreht, rechtsgedreht? Egal!
Vespuccis Motto: "Freude und Lustbarkeit für gross und klein" leuchtet heller denn je.

 

Zweiter Teil
Nach dem Spektakel will das Publikum tanzen. Die Bandella spielt los. Im Nu ist die Tanzbühne voll. Für die bald einmal Erhitzten hat der Wirt Wasser und Wein bereit. Der Metzger des Ortes grilliert seine himmlischen, lange nicht mehr gekosteten Würste. Vespuccis Tänzerinnen und Tänzer haben sich umgezogen und tanzen jetzt auch mit. Und die Musik spielt.
Und wenn sie müde ist, kommt vielleicht noch eine Kapelle aus der Nachbarschaft dazu. Sie ist noch frisch und sie spielt Melodien und Tänze, welche die Leute kennen. Das gibt allen noch einmal einen gewaltigen Schub.

 

 

Choreographie & künstlerische Leitung: Corinna Vitale

Komposition: Ben Jeger
Autor: Stefan Bütschi
Regie: Agnes Caduff

Tanz:
Marisa Cococcia, Andrea Herdeg, Colette Roy, Corinna Vitale / Lucinda Weaver,
Simon Gisler, Holger Herbst, Nathan Prentice, Adrian Schulthess

Musik:
Ben Jeger: Akkordeon, Glasharfe
Fredi Flükiger: Schlagzeug, Mandoline, E-Gitarre
Peter Schärli / Christoph Gantert: Trompete
Christoph Gantert / Shirley Anne Hofmann: Tuba

Licht: Christoph Siegenthaler

Kostüme: Mona Pilliod, Barbara Vitale, Ines Gfeller

Video/Foto: Christian Iseli

Administration: Myrtha Lanz












 

 

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Wir danken für die Unterstützung unserer Produktion:

Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
expo.02
Repubblica e Cantone Ticino
Kanton Solothurn
Sophie und Karl Binding Stiftung
Stiftung zur Förderung der Darstellenden Künste
Kanton Zürich