Adieu
DANZA! wurde geboren aus der Sehnsucht nach den feurigen
Tänzen meiner Kindheit: Auf unseren Reisen nach
Osteuropa hatte ich damals bei so manchem Volksfest
mitgefeiert, stets traurig darüber, dass es so etwas
bei mir zu Hause nicht gab. 1996, mit der Gründung der
Compagnia Vitale konnte ich das ändern: Ich wollte ein
Tanzstück erschaffen, mit dem ich durch die Alpen
ziehen würde. Von Dorf zu Dorf, von Fest zu Fest. Dabei
wollte ich die Tänze meiner Erinnerung nicht einfach
kopieren, sondern sie zu neuem Leben erwecken.
Volkstänze sollten sich ständig neu erfinden, ohne
die Wurzeln zu verlieren; sollten Traditionelles mit
Modernem verweben. Auf diesem serpentinenreichen Weg
(er)fanden wir nacheinander Piccole Danze, Piccole Danze
continua und nun DANZA! - und wir träumen noch von
vielen Festen auf vielen Tanzböden dieser Welt.
Corinna Vitale
Ein
Tanzfest in zwei Teilen
Eine
Holzbühne, ein Tanzboden. Vier Paare, die zur Musik der
vierköpfigen Bandella tanzen. Der Tanzmeister Walter
Vespucci, welcher mit seiner Frau Dolores durch den Abend
führt. (In italienischer, deutscher, französischer
oder englischer Sprache.) Und ein Publikum, das sich freut
und mitgeht.
Erster
Teil
Der
Tanzmeister Vespucci ist glücklich. Er ist wieder
unterwegs mit Tanzbühne und Frau, mit Tänzerinnen,
Tänzern und der Bandella. Er zeigt wieder die
schönsten Tänze aus dem Alpenraum.
Ländler,
Schottische und Mazurken. Die "Löffelsuite" für
viele Löffel und eine Furztrommel. Die "Valse des
aviateurs", nachempfunden den wunderbaren
Flieger-Choreographien der Patrouille Suisse. Gefunden,
erfunden? Linksgedreht, rechtsgedreht? Egal!
Vespuccis
Motto: "Freude und Lustbarkeit für gross und klein"
leuchtet heller denn je.
Zweiter
Teil
Nach dem
Spektakel will das Publikum tanzen. Die Bandella spielt los.
Im Nu ist die Tanzbühne voll. Für die bald einmal
Erhitzten hat der Wirt Wasser und Wein bereit. Der Metzger
des Ortes grilliert seine himmlischen, lange nicht mehr
gekosteten Würste. Vespuccis Tänzerinnen und
Tänzer haben sich umgezogen und tanzen jetzt auch mit.
Und die Musik spielt.
Und wenn sie
müde ist, kommt vielleicht noch eine Kapelle aus der
Nachbarschaft dazu. Sie ist noch frisch und sie spielt
Melodien und Tänze, welche die Leute kennen. Das gibt
allen noch einmal einen gewaltigen Schub.
Choreographie & künstlerische Leitung: Corinna Vitale
Komposition: Ben Jeger
Autor: Stefan Bütschi
Regie: Agnes Caduff
Tanz:
Marisa Cococcia, Andrea Herdeg, Colette Roy, Corinna Vitale / Lucinda Weaver,
Simon Gisler, Holger Herbst, Nathan Prentice, Adrian Schulthess
Musik:
Ben Jeger: Akkordeon, Glasharfe
Fredi Flükiger: Schlagzeug, Mandoline, E-Gitarre
Peter Schärli / Christoph Gantert: Trompete
Christoph Gantert / Shirley Anne Hofmann: Tuba
Licht: Christoph Siegenthaler
Kostüme: Mona Pilliod, Barbara Vitale, Ines Gfeller
Video/Foto: Christian Iseli
Administration: Myrtha Lanz

